Article n°3- Rilale-Uac/ Volume 1, Issue n°1

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Article n°3- Rilale-Uac/ Volume 1, Issue n°1

janvier 26, 2019 admin

LANDESKUNDE UND EINHEIMISCHE KULTURELLE ERBEN ALS BEITRAG ZUM ERWERB EINER FREMDSPRACHE: STUDIE ZU DEN LEHRWERKEN IHR WUND IR PLUS.

 

Von Yaovi Antoine HOUNHOUENOU

Université d’Abomey-Calavi

Email: antoinehounhouenou@yahoo.fr

 

Abstract

Studying Ihr und Wir Plus textbooks has made it possible to recognize that these teaching tools are highly favorable to German language learning in high schools and secondary schools. These books ingrain a variety of notions and concepts related to culture and civilization, thereby promoting interculturality in a certain way. However, the article argues and comes up with the idea that future editions should include values, heritage and cultural histories of countries where these books are used, for ensuring a better cognizance of our own cultural diversity. Furthermore, it should serve as a vocational guidance for learners.

Keywords: interculturality, culture, civilization, professionalization, tourism

 

Résumé

L’étude sur les manuels Ihr und Wir Plus a permis de reconnaître que lesdits outils pédagogiques sont très favorables à l’apprentissage de la langue allemande dans les lycées et collèges. Ces ouvrages contiennent assez de notions liées à la culture et à la civilisation et favorisent une certaine inter-culturalité.  L’article plaide cependant par rapport aux prochaines éditions pour l’insertion des valeurs, héritages et patrimoines culturels des pays ayant les ouvrages en partage pour une meilleure connaissance de nos propres richesses culturelles et une orientation professionnelle des apprenants.

Mots-clés : inter-culturalité, culture, civilisation, professionnalisation, tourisme

 

Einführung  

Laut Wörterbuch Langenscheidt ist ein Lehrwerk, beziehungsweise ein Lehrbuch ein Buch, mit dem die Schüler im Unterricht arbeiten und lernen. Duden definiert es (Lehrbuch) einfach als „für den Unterricht bestimmtes Buch.“ In beiden Fällen handelt es sich um ein Lern- und Lehrmaterial. Im Fall des Erwerbs der deutschen Sprache geht es um Sprachbücher für Deutsch. Im frankophonen Schwarzafrika, Afrika südlich der Sahara, werden zurzeit die Lehrbücher Ihr und Wir Plus benutzt, auf denen die Analyse beruht. Es ist auch heutzutage kein Geheimnis mehr, dass eine Sprache nicht mehr nur in vier Wänden gelernt werden kann. Sprachzentren oder Klassenzimmer haben auch ihre Grenzen gezeigt. Wenn wir davon ausgehen, dass die Welt immer mehr von einer gewissen Interkulturalität geprägt wird, müssen auch die Lehrangebote dementsprechend orientiert werden. In Westafrika und besonders in Bénin wird vom LMD System (Licence, Master, Doctorat/Bachelor, Master, Doktor) gesprochen. Der Aspekt dieser Reform, auf den viel Wert gelegt wird, und der viele Akteure der akademischen Welt interessiert, ist die Professionalisierung der Lehrangebote. Die aktuelle beninische Regierung will zum Beispiel den touristischen Sektor fördern und arbeitet sehr fleißig und sorgfältig daran, was die infrastrukturellen Voraussetzungen angeht. Zu solch einem ehrgeizigen Projekt gehört auch ein geeignetes und qualifiziertes Personal. Die Lernenden sind die potentiellen „Einsatzkräfte“ dieser Branche. Deshalb muss dafür gesorgt werden, dass sie durch bestimmte Themen in den Lehrwerken darauf vorbereitet werden oder dass ein solches Interesse bei ihnen geweckt wird. Der Fremdsprachenunterricht muss interkulturelle Kompetenz anstreben. Wie sieht die Bestandaufnahme über den Inhalt der Lehrwerke Ihr und Wir Plus aus?

Welches sind ihre Stärken? Wo liegen die Schwächen? Inwiefern können Landeskunde und einheimische  kulturelle Anlagen und Sehenswürdigkeiten der betroffenen afrikanischen Länder beim Deutschunterricht effizienter und sinnvoller eingesetzt werden? Die Berücksichtigung dieser Prinzipien kann in den betroffenen Ländern sowohl beim Konzipieren von Lehrbüchern als auch bei der Gestaltung von Sprach-, beziehungsweise Deutschunterricht von großem Vorteil sein. Die Studie wird sich auf bestimmte Beispiele über Benin beziehen.  Ein Kurzüberblick über die Geschichte des Deutschunterrichts und der bisher eingesetzten Lehrwerke in Benin wird auch gemacht werden. Die Analyse sieht ein Plädoyer für einen besseren Erwerb der deutschen Sprache in einem interkulturellen Kontext voller beruflicher Herausforderungen vor. Dies wird nach der Kenntnisnahme vom Inhalt der aktuellen Lehrbücher Ihr und Wir Plus erfolgen.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, Lehrenden ein paar Tipps zum besseren Einsatz von Landeskunde-Elementen der Lehrbücher Ihr und Wir Plus zur Vermittlung bzw. zum Erwerb der deutschen Sprache zu geben. Dieses Know-how gilt auch für die einheimischen kulturellen Erben und Sehenswürdigkeiten.

Die Haupthypothese ist, dass Landeskunde-Elemente den Erwerb der deutschen Sprache bei Lernenden fördern und beschleunigen können, wenn sie im Deutschunterricht gut eingesetzt werden. Desgleichen besteht eine weitere Hypothese, dass Landeskunde dazu beitragen kann, unter anderem zukünftige Touristenführer oder –manager sowie Kulturvermittler zu „formatieren“, wenn sie richtig, praktisch und zielgerecht orientiert wird. In dieser Studie handelt es sich zuerst darum, einen Kurzüberblick über die Geschichte des Deutschunterrichts zu machen. Die  anderen Punkte der Analyse befassen sich mit der Bestandaufnahme über den Inhalt der Lehrwerke Ihr und Wir Plus, dem Inhalt der Textbücher Ihr und Wir Plus auf landeskundlicher Ebene, der Bewertung der Lehrwerke Ihr und Wir Plus und dem Plädoyer für die Anpassung des Inhalts der betroffenen Lehrwerke zu derzeitigen beruflichen Herausforderungen.

  • Kurzüberblick über die Geschichte des Deutschunterrichts sowie der bisher eingesetzten Lehrwerke in Benin und die verschiedenen Kategorien von Lernenden

Wann begann der Deutschunterricht offiziell in Benin? Wie hießen die ersten Lehrwerke? Der Deutschunterricht begann offiziell im Schuljahr 1962-1963 in Benin. Die öffentliche Schule Lycée Behanzin von Porto-Novo war die erste Station. Vorher wurde Deutsch schon in konfessionellen Schulen wie Notre Dame des Apôtres, Collège Père Aupiais und Cours Secondaire Protestant unterrichtet. Die Lehrwerke haben meistens einen regionalen Charakter. Von 1962 bis heute können 5 verschiedene Lehrwerke identifiziert werden.

Von 1962 bis 1973 war L’Allemand facile von Chassard und Weil benutzt, 1973-1982: Yao lernt Deutsch, 1982-1990: Wir lernen Deutsch und ab 1990: Ihr und Wir.[1] Die Erkundigungen bei den Akteuren der Sekundarschule, nämlich beim Inspektor Emmanuel Yehouénou haben erwiesen, dass die aktuellen Lehrwerke Ihr und Wir Plus stufenweise (Band 1) ab 2008 eingesetzt worden seien. Die Bände 2 und 3 seien jeweils 2009 und 2011 zum Einsatz gebracht. Sie werden heute noch verwendet.

Es gibt in der Sekundarschule zwei Kategorien von Schülern: die Klein- und die Großanfänger. Die Kleinanfänger sind diejenigen, die ab der 9. Klasse (manchmal ab der 8. Klasse) anfangen, die deutsche Sprache zu lernen. Die Großanfänger beginnen erst in der 11.  Klasse mit dem Deutschunterricht.

Das Textbuch Band1 wird in der 9. Klasse bis zum ersten Semester der 10. Klasse benutzt. Das Textbuch Band2 wird ab dem zweiten Semester der 10. Klasse verwendet. Sowohl die Klein- als auch die Großanfänger benutzen das Textbuch1 und 2 in der 11. Klasse bis zum ersten Semester der 12. Klasse. Das Textbuch 3 wird ab dem 2. Semester der 12. Klasse und in der 13. Klasse (Abschlussklasse) verwendet. Wenn Klein- und Großanfänger sich in einer Klasse befinden, muss der Lehrer Professionalismus aufweisen, denn es ist nicht immer einfach, beide Gruppen gleichzeitig zu führen, sonst könnte der Unterricht für die Kleinanfänger langweilig oder zu kompliziert für die Großanfänger werden.

 

 

 

  • Bestandaufnahme über den Inhalt der Lehrwerke (Textbücher) Ihr und Wir Plus

Die Themen im Textbuch 1 sind von Interkulturalität geprägt: Dieses Textbuch enthält Vorstellungsformeln: Familie Neumann und Familie Konaté stellen sich vor. Außerdem gibt es viele Informationen im Bereich Landeskunde über Deutschland, Österreich und die Schweiz. Zahlreiche  Bilder über Landschaften im Winter, architektonische Bauarten, Fußballweltmeisterschaft, Autoindustrie, das Brandenburger Tor usw. Die weiteren Kapitel befassen sich mit Schule und Schulfächern sowie Schulsystem in Deutschland und Afrika, Geburtstagsfeier und verschiedenen Feiern in Deutschland wie Nikolaus, Weihnachten, Ostern. Essensgewohnheiten in afrikanischen Ländern und Deutschland, Gesundheit und Gesundheitssystem, das Leben in einem afrikanischen Dorf, mit allem was dazu gehört,  Freizeit für die afrikanische und deutsche Jugend bilden auch die Thematik im Textbuch1. Parallel dazu werden Fotos von deutschen Großstädten und Dörfern mit entsprechenden Informationen gezeigt.

Im Textbuch2 geht es auch überwiegend um deutsche Tatsachen und Fakten: Familien in Deutschland, deutsche Städte, deutsche Jugendliche. Darüber hinaus geht es in diesem Textbuch um interkulturelle Begegnungen: Afrikaner und Afrikanerinnen berichten über ihre eigenen Erfahrungen in Deutschland.

Im Textbuch3 sind die Texte oder Lektionen auch von Interkulturalität geprägt. Es wird in diesem Band festgestellt, dass es  durch die Themen um relativ fortgeschrittene Lernende geht. Es handelt sich um Kontakte und Austausche zwischen jungen Leuten, um Beziehungen und Liebe zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen, um Sport und Gesundheit. Wenn es um Sport geht, geht es auch um Menschen aus verschiedenen Ländern. Deshalb geht es bestimmt in der Lektion 4 um verschiedene Formen des Zusammenlebens, das Leben in einer studentischen WG und die Polygamie. In den weiteren Kapiteln geht es unter anderem um das Schulsystem in Deutschland und Afrika, um Schüleraktionen in Deutschland zugunsten der Dritten-Welt, soziales Engagement, weltweite Aktionen zugunsten der Umwelt, Klimawandel, Zusammentreffen verschiedener Kulturen.

Obwohl der Deutschunterricht in westafrikanischen Sehundarschulen und Gymnasien noch kein Germanistik-Studium ist, kann er als eine Vorbereitung darauf angesehen werden. In diesem Zusammenhang ist die Überlegung von Bernd-Dietrich Müller zutreffend:

Im Kontext eines Germanistik-Studiums könnte man annehmen, dass in dessen Verlauf genügend Wissen und Techniken angeeignet werden, um simplifizierende Vergleiche vermeiden zu lernen. Die Ziele der Literatur-, Landeskunde- und Sprachvermittlungs-Studieneinheiten zielen auf ein Verstehen des fremden BRD-Kulturraums, wobei dieses Verstehen vor allem das –bezogen auf das Fremde –„aus-sich-selbst-erklären-erklären-Können“ bedeutet: Kenntnisse aus Geschichte, Alltag, Kunst, Institutionenkunde etc. erlauben –so die generellen Erwartungshaltungen oder Hoffnungen –ein tiefes Verstehen kultureller Besonderheiten…[2]

 

 

  • Inhalt der Textbücher auf landeskundlicher Ebene. Wie kann der Lehrer anhand dieser Bilder den Unterricht gestalten und die Lernenden beim Lernen der deutschen Sprache unterstützen?

Folgende Behauptung entspricht der Wahrheit in vielen Ländern und ist von daher überzeugend:

Das Lehrbuch im Ausland ist eine wichtige Informationsquelle (vielleicht manchmal sogar die einzige) für die Kultur, deren Sprache gelernt wird. Auch Bilder in Lehrbüchern erzeugen ebenso wie Texte Bilder im Kopf, verknüpfen sich mit vorhandenen Vorstellungen, bestätigen Stereotype Bilder, lösen Neugier oder auch Ablehnung aus.[3]

In diesen drei Büchern gibt es vielfältige Themen, die alle gesellschaftlichen Bereiche betreffen. Die Landschaft, die Jahreszeiten, die Esskultur, der Tanz, die Freizeit, die Wirtschaft, die Gerechtigkeit, das Leben in Dörfern und Städten, die Gleichberechtigung,  die deutsch-deutsche Geschichte usw. Das Buch Bilder in der Landeskunde von Dominique Macaire und Wolfram Hosch, aus dem oben zitiert wurde, sieht einen methodischen Ablauf einer Bildanalyse im Landeskundeunterricht vor. Er identifiziert 3 wichtige Schritte wie Bildwahrnehmung, Bildrezeption und Interpretation.[4]

Auf der Seite 18 des Textbuchs 1 zum Beispiel gibt es insgesamt sieben Bilder sowohl aus Österreich, der Schweiz als auch  Deutschland. Die Bilder 1 und 3 zeigen die Landschaft in Österreich und der Schweiz. Das Bild 4 zeigt die Sportkultur und insbesondere ein Bild eines Spiels der Weltmeisteischaft 2006 in Deutschland. Das Bild 6 zeigt nicht nur einen Aspekt der rheinländischen Landschaft sondern auch die Baukultur in dieser deutschen Region. Das Bild 2 bezieht sich auf den Berliner Mauerfall im Jahre 1989 während das Bild 7 eine Fabrik in Sachsen zeigt.

Diese Seite zeigt, dass viele Länder zum deutschsprachigen Raum gehören. Außer Deutschland, der Schweiz und Österreich gibt es auch andere Länder wie Liechtenstein, Luxemburg, Belgien, die zu diesem Raum gehören. Durch die Bilder über die Landschaft und den Sport erfahren die Lernenden in diesem Bereich über Deutschland und die anderen deutschsprechenden Länder. So besteht es zum Beispiel die Möglichkeit über die Landschaft im Heimatland der Lernenden zu sprechen. Da es Bilder gibt, die die Winterzeit zeigen, können die Schüler die Gelegenheit bekommen, die anderen Jahreszeiten zu lernen. Die andere Lernphase wird also darin bestehen, die Jahreszeiten im eigenen Land mit denen des Ziellandes zu vergleichen. Das Ziel ist es, wenn der Lernende über das fremde Land etwas erfährt, soll er sicher sein, dass er auch weiß, wie es in seinem eigenen Heimatland ist.  Das Bild über das Fußballspiel bietet dem Lehrer und dem Lernenden den Platz des Sports in beiden Ländern zu entdecken. Welche Bedeutung wird dem Sport beigemessen? Wird jede Sportart im eigenen Land gefördert? Spielt der Sport eine große Rolle im Leben der Menschen? Jeder Schüler wird auch dadurch die Gelegenheit haben, seinen Lieblingssport zu sagen und sein Interesse zu begründen. Das andere Bild zeigt eine VW-Autofabrik in Wolfsburg. Dieses Bild ist ein Beweis dafür, dass Deutschland eine Industrienation ist. Das würde also bedeuten, dass die Wirtschaft Deutschlands hauptsächlich auf der Industrie beruht. Dadurch können sich der Lehrende und die Lernenden zum Beispiel mit der Frage beschäftigen, welches die deutschen Exportgüter sind? Was das eigene Land angeht, worauf beruht die Wirtschaft? Falls es um Benin geht, welche Produkte werden angebaut? Exportiert das Land bestimmte Produkte? Hat das Land Bodenschätze? Das Bild über den Mauerfall zeigt  das Brandenburger Tor. Dieses Bild bietet die Gelegenheit, über die deutsche Geschichte und die deutsch-deutschen Beziehungen nach 1945 zu sprechen. Man kann nicht von der Berliner Mauer beziehungsweise von der Errichtung und dem Fall der Mauer sprechen,  ohne von dem zweiten Weltkrieg zu sprechen. Man wird unbedingt von der Gründung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) sprechen.  Welches politische System herrschte in der DDR und welches waren die Innen- und Außenfaktoren des Berliner Mauerfalls? Welche Gemeinsamkeiten teilt die ehemalige DDR mit Benin unter dem marxistisch-leninistischen Regime. Es geht in beiden Ländern um das Verbot der Meinungsfreiheit, die Verfolgung von Andersdenkenden, die Durchsetzung einer einzigen Zentralpartei. So kann der Lernende, bei einem Austausch der Lernenden, dazu fähig sein, über sein eigenes Land Informationen zu geben. Das Ziel eines Fremdsprachlernens ist es, zu kommunizieren. Jeder Sprachlernende muss davon träumen, eines Tages mit Muttersprachlern zu kommunizieren. Und die wichtige Frage ist dann, worüber kommuniziere ich, wenn ich mit einem Muttersprachler zu tun habe? Welche Informationen gebe ich meinem Gesprächspartner? Deshalb empfiehlt es sich, gleichzeitig beim Fremdspracherwerb über Informationen über das eigene Land zu verfügen. Der Lehrer muss auch drauf achten, den Sinn für die Vermittlung von Informationen über das Heimatland der Lernenden zu entwickeln und zu schärfen. Der Lehrende soll auch den Lernenden helfen, ihren Wortschatz zu bereichern. Dies hat mindestens drei Vorteile: über das eigene Land, Informationen zu besitzen, den entsprechenden Wortschatz zu entwickeln und sich vor einem Ausländer nicht zu blamieren, denn es gibt Ausländer, die manchmal über das fremde Land mehr wissen als der Einheimische selbst. Es ist sehr peinlich, von Eingereisten Informationen über das eigene Land zu bekommen. Das ist der Sinn dieser empfohlenen Vorgehensweise. Der andere Vorteil dieser Überlegung ist, dass die Lernenden bereit sind, über ihr Land Informationen zu geben, die sie haben. Ein großer Schritt ist es schon, das Interesse der Lernenden zu wecken, indem sie sich zu Wort melden. Die Rolle des Lehrers ist es dann, den Lernenden das geeignete Vokabular zu geben.

Da es im Textbuch 2 um Familien auf beiden Seiten, deutsche Tatsachen und Erfahrungen von Afrikaner-innen in Deutschland geht, kann der Lehrer eines dieser Themen oder ausdrucksvolle Bilder benutzen, um  die Lernenden zu unterhalten und sie dazu zu motivieren, sich zu Wort zu melden. Da die empfohlenen Schritte Bildwahrnehmung, Bildrezeption und Interpretation sind, kann ein Deutschunterricht zum Beispiel auf den Bildern der Seiten 53 (Jugendliche in Deutschland) und 79 (Karneval in Köln) beruhen. In Bezug auf den ersten empfohlenen Schritt kann der Lehrer die Frage stellen, wie die Lernenden die Bilder verstehen. Die Bilder umfassen alles, was zur Jugend gehört: Schule, Ausbildung, Zukunft, Freizeit, Musik, Sport, Liebe usw. Die Schüler werden die Möglichkeit bekommen, alles das zu erwähnen, obwohl viele Stichworte schon auf der Seite stehen. Das Wichtigste ist es, die Schüler zu Wort kommen zu lassen. Der nächste Schritt (Bildrezeption) wird sein, dass die Schüler einen Vergleich mit dem Leben der Jugend in ihrer Heimat machen. Wie sieht zum Beispiel das Leben der Jugendlichen in Benin oder in Togo aus, je nachdem welches Land ihr Heimatland ist? Gibt es Ähnlichkeiten und Unterschiede? Diese Fragen werden die Schüler zur kommunikativen Kompetenz führen. Der dritte und letzte Schritt (Interpretation) ist meistens subjektiv. Aber sie wird dazu dienen, den mündlichen Ausdruck der Lernenden zu schärfen.

Was die Bilder über den Karneval in Köln angeht, soll der Lehrer dem gleichen Vorgang folgen. Zuerst (Bildwahrnehmung): Wie verstehen die Lernenden die Bilder? Was fällt ihnen bei den Bildern auf? Bei der nächsten Phase (Bildrezeption) wird es darum gehen, den Kölner Karneval mit einheimischen Festen zu vergleichen. Gibt es ähnliche Volksfeste im Land der Lernenden? Was ist anders? Die im Lehrbuch zu den Texten oder Bildern vorgesehenen Fragen können auch dem Lehrenden beziehungsweise dem Lernenden bei den passenden Aufgaben helfen.

Im Textbuch Band 3 könnten die Bilder der Seiten  43/47 (Formen des Zusammenlebens) und 91 (Umweltzerstörung und Klimawandel) nach den gleichen Prinzipien zum Spracherwerb dienen. Was die Formen des Zusammenlebens angeht, müssen die Schüler zuerst alle Bilder beobachten, um sie verstehen zu können (Bildwahrnehmung). Welche Botschaften enthalten sie und welche Bedeutung haben sie für alle Völker der Welt? Von den verschiedenen Formen des Zusammenlebens (Großfamilie, alleinerziehend, Wohngemeinschaft, Kleinfamilie, Patchwork-Familie) welche gibt es im Heimatland der Lernenden? (Bildrezeption). Was können alle Völker der Welt voneinander lernen?

Auf der Seite 91, was fällt den Schülern auf? Worum geht es? (Bildwahrnehmung). Lässt sich dieses Phänomen (Umweltzerstörung und klimawandel) in ihrem Land beobachten? Wie kann ihrer Meinung nach dieses Phänomen bekämpft werden oder zumindest die Gefahr gelindert werden? Welche Schüleraktionen können durchgeführt werden oder welcher Beitrag kann von den Schülern geleistet werden, um das Problem zu lösen. Diese verschiedenen Themen können die Lernenden zu Diskussionen bringen und ihnen dabei helfen, zur kommunikativen Kompetenz zu gelangen.

  • Wie lassen sich die Lehrwerke Ihr und Wir Plus bewerten?

Die Bewertung der Lehrwerke in dieser Studie berücksichtigt das Mannheimer Gutachten. Die Hauptkriterien des Mannheimer Kriterienkatalogs beziehen sich auf den Erscheinungsort der Lehrwerke, der sich im deutschen Sprachraum befinden soll. Diese Lehrwerke sollen weltweit für die Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache eingesetzt werden. Außerdem müssen die betroffenen Lehrbücher für Lernende der Sekundarstufe II konzipiert sein.[5] Die Beurteilungskriterien, die im Mannheimer Gutachten enthalten sind und zur Lehrwerkanalyse beitragen sollen, betreffen unter anderem Grammatikvermittlung, Texte und Kontrastivität sowie Landeskunde.[6]

Das Spektrum der verschiedenen Übungen und Aufgaben in den Lehrbüchern Ihr und Wir Plus lässt sich in den Mannheimer Kriterienkatalog einordnen. In allen drei Bänden ist diese Kriterienskala beachtet. Die in diesem Bereich erfüllten Voraussetzungen verleihen den Lehrbüchern die erwartete Qualität. In allen Bänden des Lehrbuchs Ihr und Wir Plus gibt es zu jedem Text oder zu jeder Lernsituation geeignete Übungen zu Phonetik, Grammatik, zur Orthographie und zum Wortschatz. Darüber hinaus gibt es auch, wie es der Mannheimer Kriterienkatalog empfiehlt, Informationen zur Kultur und viele aufschlussreiche Bilder tragen zum Erwerb der Sprache bei.

In allen  Textbüchern gibt es viele Informationen über Afrika und Deutschland, was in gewisser Hinsicht die Kontrastivität veranschaulicht. Die Themen haben einen interkulturellen und vergleichenden Charakter. Es gibt ein gewisses Gleichgewicht beim Umgang mit Informationen über die jeweiligen Länder. Besonders im Textbuch 3 sind die Themen sehr aktuell: Kulturbegegnungen, Umwelt, Klimawandel etc.  Nur im Textbuch 1 gibt es meines Erachtens mehr Informationen über Deutschland mit vielen schönen Bildern. Selbstverständlich, denn der Lernende braucht über das Land viel zu erfahren, dessen Sprache er lernen will. (Das heißt, er braucht viele Informationen über das Zielland.)  In den Textbüchern 2 und 3 sind die Informationen ausgeglichen, was auch vertretbar ist. Alle drei Bände enthalten interessante Übungen über Grammatik und den mündlichen Ausdruck.

Die Lehrwerke Ihr und Wir Plus können in allen Ländern der Welt benutzt werden, um die deutsche Sprache als Zweitsprache zu vermitteln: was einem der Kriterien des Mannheimer Gutachtens entspricht. Deutsche Schüler können auch gegebenenfalls aus diesen Werken bestimmte Kenntnisse erwerben. Da die Lehrwerke Ihr und Wir Plus fast alle Kriterien des Mannheimer Kriterienkatalogs erfüllen, können sie als gut und geeignet eingestuft werden. Genauso wie es kein menschliches vollkommenes Werk gibt, muss auch festgestellt werden, dass das Mannheimer Gutachten gewisse Lücken hat:

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Kriterien des Mannheimer Gutachtens nicht den Anspruch auf Vollständigkeit der Kriterien auswähl für sich erheben. Sie zielen auf eine Auflistung der damalig aktuellen Lernliteratur für Deutschlerner und eine objektive Begutachtung der einzelnen Lehrwerke mit ihren Lernmaterialien, aber die Gewichtung der einzelnen Kriterien erfolgt nur nach persönlichen Präferenzen ihrer Verfasser, ohne die Bedürfnisse der Lerner oder die Kompatibilität des Lehrwerks mit anderen Unterrichtsmaterialien zu berücksichtigen.[7]

Aber um dem LMD-System entgegen zu kommen und den Lernenden gute Berufsperspektiven zu bieten, sollen unsere Lehrwerke vom Inhalt her, umorientiert oder zumindest verbessert oder angepasst werden.

  • Anpassung des Inhalts der Lehrwerke Ihr und Wir Plus zu derzeitigen beruflichen Herausforderungen: Plädoyer für kontrastive und toleranzorientierte Texte im interkulturellen Kontext.

Folgende Aussage von Jan Fendler bestärkt mich auch bei meinem Plädoyer: „…dabei zielt  Lehrwerkkritik nicht allein auf die Auswahl geeigneter Unterrichtsmaterialien ab, sondern versucht durch Verbesserungsvorschläge die Qualität eines Lehrwerks zu erhöhen.“[8]Inwiefern können Landeskunde und nationale kulturelle Erben zum Erwerb einer Fremdsprache beitragen?

Auf die Frage, warum Bilder im Deutschunterricht wichtig sind, ist folgender Passus überzeugend:

Bilder gelten allgemein als leicht verständliche Mittel der Kommunikation, der Verständigung. Man meint, dass sie einfacher als fremdsprachliche Texte zu verstehen sind. Deshalb arbeiten viele Fremdsprachenlehrer und –lehrerinnen in ihrem Unterricht mit Abbildungen aus Lehrwerken, Bildbänden oder Illustrierten, mit Comics oder auch mit Karikaturen.[9]

Viele Beniner beziehungsweise Afrikaner kennen die Sehenswürdigkeiten ihres eigenen Landes nicht. Wie können die Lernenden bei einer interkulturellen Begegnung ihr Land einigermaßen  präsentieren und noch möglicherweise in der Zielsprache? In ihrem Artikel über die Rolle von Lernmaterial für Fremdsprachenlernen, Fremdsprachenlehrerausbildung und Fremdsprachenforschung, und was die Funktionen von Lernmaterialien angeht, behauptet Annelie Knapp-Potthoff: „Lernmaterial kann Informationen über andere Kulturen vermitteln und für kulturelle Unterschiedlichkeit sensibilisieren.“[10]Aber Lehrbücher des deutschsprachigen Raums sorgen auch zu Recht für Informationen über eigene Länder.

Es lässt sich also feststellen, dass obwohl ein Lehrbuch Informationen über andere Kulturen gibt, dass die einheimische Dimension nicht zu verleugnen sind. In den Lehrbüchern von Deutschland, Österreich und der Schweiz werden einige sozio-kulturelle und manchmal politische Fragen bezogen auf das jeweilige Land erwähnt. Es kann sich auch um eine länderübergreifende oder zumindest regionale Frage handeln. Im Lehrbuch Landeskunde- deutschsprachige Länder/Deutschland werden zum Beispiel Informationen über einige Versicherungen wie Pflege-, Renten- und Krankenversicherung gegeben.[11] Diese Details klären die Lernenden frühzeitig auf. In dem gleichen Band für Österreich wird auf der Seite 39 die Frage der sinkenden Geburtszahlen aufgeworfen.[12] So werden auch junge Leute informiert und möglicherweise in die Debatte miteinbezogen. Es handelt sich um einen Artikel aus der Zeitung Kurier vom 8. April 1991, aber das Thema ist immer noch aktuell. In derselben Logik und in dem gleichen Lehrbuch für die Schweiz wird die Schweizer Sozialstruktur unter die Lupe genommen. Folgender Passus resümiert das Faktum und kann einigermaßen das Bewusstsein der Lernenden wecken:

Es gibt Ungleichheit zwischen Armen und Reichen, zwischen Männern und Frauen, Schweizer Innen und Ausländer Innen, und es gibt sie in der Schweiz vor allem auch zwischen den Regionen. Auch diese Kluft nimmt stetig zu, ohne dass auf politischer wirksame Gegenmaßnahmen getroffen werden.[13]

Im Fall der afrikanischen Länder ist es auch erforderlich hinzuzufügen, dass Lernmaterialien Informationen nicht nur über andere sondern auch über eigene Kulturen vermitteln können. Heutzutage gibt es viele berufliche Herausforderungen. Der Tourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung und viele afrikanische Regierungen haben vor, diesen Sektor zu fördern. In Benin zum Beispiel bildet der Tourismus ein politisches Programm der Regierung und es wird jetzt viel in diesem Rahmen getan. Wie kann von nun an ein Schulsystem oder genauer gesagt wie können Lehrwerke in diesem Bereich Lernende für bessere Berufsperspektiven unterstützen? Die Gestaltung eines Lehrwerks kann den späteren Beruf eines Schülers beeinflussen oder bei einem Schüler das Interesse für einen zukünftigen Beruf wecken. Ein heutiger Deutschlernender kann nicht nur erwarten,  Deutschlehrer zu werden. Im Fall des Lernens der deutschen Sprache kann auch der Inhalt so orientiert werden, dass der heutige Schüler zum Beispiel später unter anderem im hotelkaufmännischen Geschäft, in der Touristenführung oder in beiden Bereichen, die eigentlich zusammengehören, tätig werden kann. Die Deutschen an erster Stelle, die Schweizer und Österreicher reisen gern. Es gibt oft Gruppen von Touristen aus deutschsprechenden Ländern, die ganz Westafrika bereisen. Mein Plädoyer ist, dass beninische Deutschlernende konkrete Informationen zum Beispiel über Vodou-Fest, Ganni-Fest, Fête de l’Igname, Fête de Nonvitcha. Der togoische Deutschlernende braucht unter anderem Informationen über die traditionellen Kämpfe zwischen jungen Leuten, Ékpésosso (traditionelle Zeremonie kurz vor der kleinen Regenzeit), Yèkèyèkè (Volksfest im Süden von Togo) usw. In Ouidah gibt es einige Sehenswürdigkeiten, beziehungsweise Begriffe, die der beninische Deutschlernende beherrschen muss: den Pythontempel, die Sklavenroute, das Tor ohne Wiederkehr, das ehemalige deutsche Fort, la bouche du Roi in Grand-Popo usw.  Deshalb finde ich, dass es interessant wäre, diese verschiedenen Attraktionen der afrikanischen Länder, in denen die Lehrwerke Ihr und Wir Plus benutzt werden, in dieses Lehr-/Lernmaterial zu integrieren. Als konkretes Beispiel und im Bereich des Tourismus zum Beispiel behauptet Karl-Heinz Osterloh, dass der Schüler in Marokko aus seiner Lebenspraxis her sehr vertraut sei.[14] Dieser Schüler, wenn er sich unter Touristen befinde, gelte er zum Beispiel als  „Einheimischer, der die Landessprache spricht, der hilft, vermittelt und erklärt“.[15] Deshalb behauptet Osterloh Folgendes: „Es gehört m. E. zu den wichtigsten Aufgaben des Fremdsprachenunterrichts in der Dritten-Welt, diese Züge der eigenen Identität gleichsam vor dem Hintergrund einer fremdartigen kulturellen Realität zu verbalisieren und damit zu rekonstruieren.“[16] Im Fall vom Deutschunterricht im frankophonen Westafrika können „Exkursionen gemacht werden, damit die Schüler genau wissen, worum es geht, und wie diese Sehenswürdigkeiten auf Deutsch heißen. Rainer Lang geht auch in diese Richtung, wenn er folgenderweise argumentiert:

Notwendige Bindung der lektoralen Arbeit ist vielmehr die Bindung des Unterrichts an den eigenkulturellen Erfahrungshorizont der Studenten. Diese Umweltorientierung eröffnet den Adressaten den Zugang zur Zielkultur und bringt Verstehensprozesse in Gang.[17]

Das Lernen der deutschen Sprache in frankophonen schwarzafrikanischen Ländern beruht auf den Lehrbüchern  Ihr und Wir Plus, die zu diesem Ziel ziemlich gut beitragen. Die drei Textbücher enthalten interessanterweise vielfältige Themen, die einen gewissen interkulturellen Charakter besitzen. Aber ich plädiere trotzdem für eine verstärkte Interkulturalität mit kontrastivem Hintergrund. Das Plädoyer besteht darin, dass beim Konzipieren von Texten für Lehrbücher der Lernende gleichzeitig und  im selben Text über Besonderheiten einzelner Länder sowohl im deutschsprachigen Raum als auch im frankophonen schwarzafrikanischen Teil erfahren kann. Es ist auch wichtig, dass der afrikanische Lernende durch diese Textbücher auch etliche Tatsachen über andere schwarzafrikanische Länder kennt. So kann erreicht werden, dass Afrika nicht mehr als ein homogenes Ganzes betrachtet wird. Jedes Textbuch, beziehungsweise jeder Text, der für einen bestimmten Jahrgang gedacht ist,  soll  auch  etwa die Altersbesorgnis und die Klasse, beziehungsweise das Niveau oder die absehbare Zukunft der betroffenen Lernenden in Betracht ziehen. Da das Lernen einer Fremdsprache die Kulturbegegnung und das Zusammenleben vieler Kulturen voraussetzt, sollen darüber hinaus einige Texte Frieden und Toleranz in jeder Hinsicht predigen, um wertvolle Persönlichkeiten für eine friedliche Welt und Zukunft zu bilden. Zuletzt sollen noch mehr Fotos und sonstige Illustrationen sowohl über deutschsprachige als auch über einzelne miteinbezogene afrikanische Länder vorhanden sein. So kann der afrikanische Lernende interkulturelle Kompetenzen erwerben, und beispielsweise in der Lage sein, einem deutschsprachigen Touristen oder Gast bestimmte Informationen über Afrika zu vermitteln.

Schlussfolgerung

Die  Lehrwerke Ihr und Wir Plus enthalten Informationen, die dazu beitragen können, die deutsche Sprache zu lernen. Aber wegen den heutigen beruflichen Herausforderungen, und um die Sprache konkreter zu lernen,  wäre es interessant, mehr einheimische kulturelle Reichtümer und landeskundliche Elemente zu integrieren. Die Anziehungskräfte jedes einzelnen afrikanischen Landes, in dem das Buch benutzt wird, können in dem Lehrwerk berücksichtigt werden. Dies wird helfen, die eigene Kultur kennenzulernen, um sie anderen Menschen möglicherweise in der Zielsprache bekannt zu machen. Das Kennenlernen eigener kultureller Erben bedeutet, dass der Deutschunterricht nicht mehr ausschließlich in den vier Wänden eines Klassenraums oder eines Sprachzentrums stattfinden muss.

 

Bibliographie:

 

Lehrwerke

Ihr und Wir Plus (Textbuch 1), München/Ismaning, Goethe-Institut e. V./Hueber Verlag 2008.

Ihr und Wir Plus (Textbuch 2), München/Ismaning, Goethe-Institut e. V./Hueber Verlag 2009.

Ihr und Wir Plus (Textbuch 3), München/Ismaning, Goethe-Institut e. V./Hueber Verlag 2011.

 

Sekundärliteratur

 

Abdalla, Heba: Prinzipien bei der Entwicklung von Lehrwerken für das Fach Deutsch als zweite Fremdsprache an der ägyptischen Oberschule unter Berücksichtigung der Schreibkompetenz, Dissertation, Ruhr-Universität-Bochum 2011.

Clalüna-Hopf, Monika/Langner, Michael et. al. : Landeskunde-deutschsprachige Länder/Schweiz, Regensburg, Dürr +Kessler 1998.

Dégbévi, Comlan Athanase: « L‘enseignement de l’Allemand au Bénin depuis 1990 ».In : L’Allemagne d’Aujourd’hui, n° 154, Octobre-Décembre 2000, S. 144-151.

Engel, Ulrich et al.: Mannheimer Gutachten zu Lehrwerken Deutsch als Fremdsprache, Band 1, Heidelberg, Groos 1977.

Fendler, Jan: Lehrwerkanalyse und Begutachtung. Mannheimer Kriterienkatalog, München, GRIN Verlag 2008.

Fischer, Roland et. al. : Landeskunde-deutschsprachige Länder/Österreich, Regensburg Dürr + Kessler 1998.

Knapp-Knapp-Potthoff: „Zur Rolle von Lernmaterial für Fremdsprachenlernen, Fremdsprachenlehrerausbildung und Fremdsprachenforschung“. In: Bausch, Richard/Christ, Herbert/Krumm, Hans-Jürgen (Hrsg): Erforschung von Lehr- und Lernmaterialien im Kontext des Lehrens und Lernens fremder Sprachen, Tübingen, Gunter Narr 1999, S. 97-104.

Krumm, H.-J/Ohms-Duszenko, M: „Lehrwerkproduktion, Lehrwerkanalyse, Lehrwerkkritik.“ In: Helbig, G./ Götze L. / Henrici, G. / Krumm, H.-J. (Hrsg): Deutsch als Fremdsprache. Ein internationales Handbuch. 2. Halbband, Berlin, de Gruyter 2001, S. 1029-1041.

Lang, Rainer: „Das Eigene und das Fremde. Kulturkontraste im Unterricht.“ In: Neuner, Gerhard (Hg): Kulturkontraste im DaF-Unterricht, Band 5, München, Iudicium Verlag 1986, S. 193-203.

Macaire, Dominique/Hosch Wolfram : Bilder in der Landeskunde, München, Goethe-Institut 2000.

Müller, Bernd-Dietrich: „Interkulturelle Verstehensstrategien –Vergleich und Empathie.“In:Neuner, Gerhard (Hg): Kulturkontraste im DaF-Unterricht, Band 5, München, Iudicium Verlag 1986, S. 33-84.

Nitzschke, Volker: Landeskunde-deutschsprachige Länder/Deutschland, Regensburg, Dürr + Kessler 1998.

Osterloh, Karl-Heinz: „Wiederfinden der eigenen Identität. Fremdsprachenunterricht in der Dritten-Welt.“ Beispiel: Marokko. In: Neuner, Gerhard (Hg): Kulturkontraste im DaF-Unterricht, Band 5, München, Iudicium Verlag 1986, S. 173-192.

 

[1]Vgl. Dégbévi, Comlan Athanase: « L‘enseignement de l’Allemand au Bénin depuis 1990 ». In : L’Allemagned’Aujourd’hui, n° 154, Octobre-Décembre 2000, S. 147.

[2] Müller, Bernd-Dietrich: Interkulturelle Verstehensstrategien –Vergleich und Empathie. In: Neuner, Gerhard (Hg): Kulturkontraste im DaF-Unterricht, Band 5, München, Iudicium Verlag 1986, S. 37.

[3]Macaire, Dominique/Hosch Wolfram : Bilder in der Landeskunde, München, Goethe-Institut 2000, S. 31.

[4] Vgl. ebenda, S. 30.

[5] Engel, Ulrich et al.: Mannheimer Gutachten zu Lehrwerken Deutsch als Fremdsprache, Band 1, Heidelberg, Groos 1977, S. 3.

[6] Vgl. Krumm, H.-J/Ohms-Duszenko, M: Lehrwerkproduktion, Lehrwerkanalyse, Lehrwerkkritik. In: Helbig, G./ Götze L. / Henrici, G. / Krumm, H.-J. (Hrsg): Deutsch als Fremdsprache. Ein internationales Handbuch. 2. Halbband, Berlin, de Gruyter 2001, S.1034.

[7] Abdalla, Heba: Prinzipien bei der Entwicklung von Lehrwerken für das Fach Deutsch als zweite Fremdsprache an der ägyptischen Oberschule unter Berücksichtigung der schreibkompetenz, Dissertation, Ruhr-Universität-Bochum 2011, S. 35-36.

[8] Fendler, Jan: Lehrwerkanalyse und Begutachtung. Mannheimer Kriterienkatalog, München, GRIN Verlag 2008, S. 4.

[9]Macaire, Dominique/Hosch, Wolfram: Bilder in der Landeskunde, München, Goethe-Institut 2000, S. 8.

[10] Knapp-Knapp-Potthoff: „Zur Rolle von Lernmaterial für Fremdsprachenlernen, Fremdsprachenlehrerausbildung und Fremdsprachenforschung.“ In: Bausch, Richard/Christ, Herbert/Krumm, Hans-Jürgen (Hrsg): Erforschung von Lehr- und Lernmaterialien im Kontext des Lehrens und Lernens fremder Sprachen, Tübingen, Gunter Narr 1999, 99.

[11]Nitzschke, Volker: Landeskunde-deutschsprachige Länder/Deutschland, Regensburg, Dürr + Kessler 1998, S. 55.

[12] Fischer, Roland et. al. : Landeskunde-deutschsprachige Länder/Österreich, Regensburg, Dürr + Kessler 1998, S. 39.

[13]Clalüna-Hopf, Monika/Langner, Michael et. al. : Landeskunde-deutschsprachige Länder/Schweiz, Regensburg, Dürr +Kessler 1998, S. 26.

[14] Osterloh, Karl-Heinz: Wiederfinden der eigenen Identität. Fremdsprachenunterricht in der Dritten-Welt. Beispiel: Marokko. In: Neuner, Gerhard (Hg): Kulturkontraste im DaF-Unterricht, Band 5, München, Iudicium Verlag 1986, S. 182.

[15] Ebenda.

[16] Ebenda.

[17] Lang, Rainer: „das Eigene und das Fremde. Kulturkontraste im Unterricht.“ In: Neuner, Gerhard: Kulturkontraste im DaF-Unterricht, Band 5, München, Iudicium Verlag 1986, S. 193.

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